Migration und Gesundheitsversorgung im interkulturellen Kontext

Datum: 20.11.2026 - 22.11.2026

In diesem Seminar wollen wir uns der Vielschichtigkeit und den historisch gewachsenen Strukturen des Gesundheitssystems in Deutschland nähern. Wir wollen fragen, inwieweit vielfach bestehende soziale und kulturelle Sondersituationen von Menschen mit internationaler Familiengeschichte in den Strukturen und Versorgungsangeboten des deutschen Gesundheitssystems Berücksichtigung finden. Wie wirkt sich in diesem Kontext die bestehende Wissensungleichheit zwischen Patient/Patientin und Arzt/Ärztin auf die Versorgung aus?
Welche Bedeutung haben die vielfach vorhandenen Sprachschwierigkeiten? Umgekehrt ist aber auch zu fragen, inwieweit die immer größer werdende Anzahl von medizinischem Personal, welches ebenfalls zugewandert ist, dazu führt, dass die Gesundheitsversorgung auch aus der Sicht von Patienteninnen und Patienten verschiedener Herkunft, die hier in Deutschland geboren und aufgewachsen sind, als fremd empfunden wird.
In diesem bewusst an den Alltagserfahrungen der Teilnehmenden anknüpfenden Seminar mit teilweise Workshopcharakter soll eine Bestandsaufnahme der Ist-Situation vorgenommen und mögliche Entwicklungen des deutschen Gesundheitssystems und ihrer Auswirkungen auf die Gesundheitsversorgung von Menschen mit internationaler Familiengeschichte vorgenommen werden.

Zeitplan

Freitag 17:00 - 21:30 Uhr
Samstag 09:00 - 18:30 Uhr
Sonntag 09:00 - 14:00 Uhr

Seminarleitung

    Norbert Holtz

    Diplom-Politologe
    Diplom-Kaufmann
    DVNLP-Lehrtrainer
    Coach und Wirtschaftsmediator

Leistungen

Seminarteilnahme mit Übernachtung und Verpflegung

Preis

Auf Anfrage

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